Umgangskalender erstellen

3-4-4-3-Wechselmodell

Beim 3-4-4-3-Modell sind die Kinder 3 Nächte bei einem Elternteil und 4 beim anderen, in der nächsten Woche dann 4 und 3. Über zwei Wochen hat jeder Elternteil die Hälfte der Nächte.

Mo.
Di.
Mi.
Do.
Fr.
Sa.
So.
1
1
1
2
2
2
2
1
1
1
1
2
2
2

50% / 50% der Nächte

Das Modell beginnt am Montag der gewählten Woche.

Beginnt den Wechsel

Termine heißen dann „Alex bei Sam“ statt „Bei Sam“.

Leer lassen, um ohne Ende zu wiederholen.

So funktioniert das 3-4-4-3-Modell

  • Woche 1: Elternteil 1 hat Montag bis Mittwoch (3 Nächte), Elternteil 2 Donnerstag bis Sonntag (4 Nächte).
  • Woche 2: Elternteil 1 hat Montag bis Donnerstag (4 Nächte), Elternteil 2 Freitag bis Sonntag (3 Nächte).
  • In zwei Wochen gibt es 4 Übergaben.
  • Auch 3-3-4-4 genannt, wenn die Zählung an einem anderen Tag beginnt.

Vorteile

  • Nie mehr als 4 Nächte von einem Elternteil getrennt.
  • Weniger Übergaben als bei 2-2-3 und meist jede Woche dieselben Tage.

Nachteile

  • So wie hier dargestellt, hat Elternteil 2 jede Woche die Nächte von Freitag und Samstag. Viele Familien tauschen einige Wochenenden nach Absprache.
  • Die Aufteilung ändert sich zwischen den Wochen (3/4, dann 4/3), was man sich schwerer merkt.

Weitere Betreuungsmodelle

Fragen

Was ist ein 3-4-4-3-Wechselmodell?
Ein 50/50-Modell: in der ersten Woche 3 Nächte bei einem Elternteil und 4 beim anderen, in der zweiten dann 4 und 3.
Ist 3-4-4-3 dasselbe wie 3-3-4-4?
Es ist derselbe Zweiwochenzyklus, nur ab einem anderen Starttag gezählt.
Wer hat beim 3-4-4-3-Modell die Wochenenden?
Liegen die Blöcke jede Woche an derselben Stelle, hat ein Elternteil jede Woche die Nächte von Freitag und Samstag. Familien, die sich die Wochenenden teilen möchten, tauschen oft einige davon oder nutzen stattdessen 2-2-5-5.

Dies sind Kalendervorlagen, keine Rechtsberatung. Ihren Plan legen Ihre Elternvereinbarung oder der Gerichtsbeschluss fest.

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